
…letztens in der Sprachnachricht einer Bekannten.
Ist doch spannend. Es ist nicht lange her, da hätte ich gedacht, wie nett und ja, das hoffe ich auch.
Heute, durch meine Erfahrung auf dem Weg, bewusster zu werden, weiß ich es besser.
Ist das Leben so, wie ich es mir vorstelle, heißt das, ich kontrolliere was das Zeug hält und lasse nichts erscheinen, fließen oder sonst zu.
Du kannst dir nur vorstellen, was du kennst. Dein Verstand kann nicht an etwas denken, wozu er keine Referenz hat. Logisch, oder?
Das bedeutet, du stellst dir vor, wünschst dir, etc., was du aus der Vergangenheit kennst.
Wie offen bist du wohl für Neues, für das, was das Leben bereithält, wenn du es nicht mehr versuchst, ständig zu kontrollieren? Nüscht. Gar nüscht.
Was ich mir immer wieder sage, ist „Ich weiß nicht, was das Leben für mich bereithält. Ich weiß nicht, ob das, was ich mir sehnlichst wünsche, vom Universum, vom Leben, nenn es wie du willst, für mich vorgesehen ist. Vielleicht soll es gar nicht sein, dass ich das erlebe, was ich mir so sehr wünsche.“
Alles annehmen, was ist. Hmmm…. da atmet mein Körper gleich durch und bestätigt mir damit.
Kontrolle vs. Hingabe
Hui, was hab ich da schon gelernt. Und ich meine nicht, vom Verstand her etwas gelesen, sondern erfahren und gelebt.
Dein Ego ist so schlau und gerissen, du merkst meist gar nicht, wie kontrollierend du tatsächlich bist. Und dann erklärt das Ego noch schön, weshalb das nötig ist und schon ist es okay, weil gerechtfertigt. Kontrollieren tust du immer noch. Das Leben „fernhalten“.
Allein schon das als Beispiel- du hast Angst. Also einen Druck, den dein Verstand als Angst bezeichnet. Was machst du? Du suchst eine Lösung im Außen. Sei es, dich zu analysieren und damit zu verstehen. Damit fühlst du dich besser. Stimmt das wirklich?
Wirklich gefühlt hast du nicht. Wir haben nur gelernt, zu denken, statt zu fühlen. Du kannst ein Gefühl nicht wegdenken.
Oder du vermeidest eine Situation, einen Menschen zu treffen. Was tust du? Du gehst dem Gefühl aus dem Weg, dass du nicht fühlen willst. Es ist trotzdem da, dein Gegenüber löst ja nur aus, was in dir ist. Sonst würde es dich nicht berühren.
Die Blüten des Lebens
kannst du nur erfahren, wenn du dich dem hingibst, was ist. Es bedeutet in der Essenz, anzunehmen, was ist. Alles. Zu fühlen, was ist. Alles. Und wer fühlt schon gern, dass dein Herzenswunsch eventuell gar nicht vorgesehen ist? Wir haben ja gelernt, nur zu fühlen, was „gut“ ist, und was „schlecht“ ist, drücken wir schnell weg. Damit drückst du weg, was in dir ist. Damit drückst du dich weg. Fülle ist alles.
Nichts mehr wegdrücken. Nichts mehr vermeiden, alles fühlen und da sein lassen.
Ja, ich hatte eine Scheißangst davor, nochmal Schmerz zu fühlen, den ich aus der Vergangenheit kenne. Eine große Unsicherheit anzunehmen. Meine sogenannten Schatten zu erkennen und mich mit all meinen Schatten anzunehmen. Bin leider nicht so perfekt, wie ich lange wollte 😉
Heute bin ich mir immer mehr genug, so, wie ich bin. Das reicht.
Und je mehr du dich dahingehend übst, anzunehmen, was ist und bei dir zu bleiben, zu fühlen, zu fühlen und zu fühlen, umso mehr wirst du die Blüten deines Lebens erkennen, erschaffen und bestaunen können.
Ich staune und bin dankbar. Sehr dankbar für meinen Mut, mich allem hinzugeben, was ich so lange nicht wollte.
Mein Leben blüht, genau wie ich, immer mehr. Jetzt. Nicht in der Vergangenheit, die du in die Zukunft projizierst, sobald du dir etwas vorstellst.
Jetzt.
Sich das Neue nicht vorzustellen, ist tricky, aber möglich. Übung macht die Meisterin 🙂
Vielleicht willst du dir in einer Kakazozeremonie ein Stück näher SEIN, dann bist du herzlich willkommen. Hier gehts zu den wundervollen Zeremonien.
Und hier kannst du das Interview auf youtube sehen oder hören, das Claudia Schwab mit mir geführt hat, nachdem sie mich 9 Monate begleitet hat. So spannend.
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